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Das Liszt Museum in Weimar

Franz Liszt (oder ungarisch „ Liszt Ferenc“) wurde 1811 in Raiding/Doborján geboren, welches damals zum ungarischen Kronland des österreichischen Kaiserreichs gehörte und heute im österreichischen Burgenland liegt. Er starb 1886 in Bayreuth. Liszt war Komponist, virtuoser Pianist und Dirigent. Darüber hinaus war er als Schriftsteller, Dirigent und Theaterleiter tätig. Seine Muttersprache war deutsch.

In Weimar ist Franz Liszt nicht nur ein Museum gewidmet. Auch die Weimarer Musikhochschule ist nach ihm benannt.

Schon als Siebenjähriger brachte er sich selbst das Notenlesen bei und versuchte auch bereits in diesem Alter zu komponieren. Als Neunjähriger trat Franz Liszt zum ersten Mal öffentlich als Pianist auf und gab unter anderem eigene Improvisationen zum Besten.
Sein Vater ließ daraufhin seinen begabten Sohn in Wien ausbilden. Nach Aufenthalten in Paris, der Schweiz, Italien und anderen Orten und diversen Konzertreisen kam Liszt schließlich im Jahr 1842 nach Weimar, wo er von Großherzog Carl Alexander zum Kapellmeister ernannt wurde. Nun war Liszt in jedem Winter für mehrere Monate in Weimar, um das das hiesige Orchester zu leiten.

Nachdem er im Winter 1846/47 der Fürstin Caroline zu Sayn-Wittgenstein begegnet war, in der sich verliebte, beschlossen die beiden, sich in Weimar niederzulassen. Zunächst lebten sie in einem Hotel, bis sie 1848 in die Villa Altenburg einzogen, wo das Paar bis 1860 gemeinsam lebte.
Diese Jahre gelten als die produktivsten und kreativsten Jahre des Komponisten und Hofkapellmeisters. Im Jahr 1861 verließ Franz Liszt Weimar und hielt sich bis 1870 vorwiegend in Rom auf, wo auch Caroline zu Sayn-Wittgenstein weilte, von der er sich jedoch nach der gescheiterten Heirat 1861 getrennt hatte.

1869 schließlich kehrte Liszt auf Einladung des Großherzogs nach Weimar zurück, wo er eine Etage der Hofgärtnerei bezog, heute in der Marienstraße am Rande des Parks an der Ilm gelegen. Dort befindet sich heute das Liszt Museum in Weimar. Liszt sollte dort bis zu seinem Lebensende im Jahr 1886 vor allem die Sommermonate verbringen und arbeitete unentgeltlich als Lehrmeister für viele begabte junge Pianisten. 1886 reiste Liszt zu den Bayreuther Festspielen, wo er an einer Lungenentzündung sterben sollte.

Bereits kurz nach seinem Tod sorgte Großherzog Carl Alexander dafür, dass ein Teil der Wohnung zu einer Gedenkstätte wurde. Der Salon und Wohn- und Arbeitsbereich blieben dadurch im Originalzustand erhalten.
Auch heute noch können Besucher hier Liszts letzte Wohnstätte mit der authentischen Einrichtung besichtigen. Seit 2006 befindet sich im Erdgeschoss des Hauses außerdem eine Dauerausstellung zum Leben und Werk Franz Liszts.

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